41. ADAC Roland-Rallye 200 - Nachbericht

Die 41. ADAC Roland Rallye in Nordhausen Thüringen endete für uns mit einem absoluten Novum – in meiner nunmehr 27 Jahre anhaltenden Motorsport Karriere wurde noch niemals gegen mich eine Strafe verhängt – in Nordhausen gestern wurden wir erstmalig mit einem Wertungsausschluss bestraft. Grund für diese Strafe war ein fehlendes Ersatzrad, was bei der technischen Nachuntersuchung festgestellt wurde.
Und das kam wie folgt zustande, nach der Besichtigungsrunde hatten wir es gerade noch so, rechtzeitig in den Startpark geschafft – nicht weil wir während der Besichtigung beim Kaffee trinken gewesen wären oder ähnliches, nein – Grund hierfür war die enorm lange Wartezeit morgens bei der technischen und bei der Papierabnahme. Aber wir schafften es noch rechtzeitig, weil wir den eigentlich geplanten Wechsel von Asphaltreifen auf Schotterreifen nicht machten, und uns dafür entschieden lieber rechtzeitig im Startpark zu stehen, als mit den richtigen Rädern gar nicht erst zum Start zugelassen zu werden. Bei der Einfahrt in den Startpark ließen wir auch vorschriftsmäßig unsere 5 Räder (einschliesslich einem Ersatzrad) markieren und stellten den Subaru dann im Startpark ab. Da die Zeit drängte liefen wir sofort los und zogen Uns um, und als wir dann zurück kamen, mussten wir feststellen, dass wir hinten rechts einen Plattfuß hatten. Nun darf ja im Startpark nicht am Fahrzeug gearbeitet werden (Bestimmungen ähnlich wie im parc ferme), darauf hin suchte ich einen technischen Kommissar auf, und fragte nach, ob ein Radwechsel unter Aufsicht eines technischen Kommissars möglich wäre. Dies wurde mir dann auch erlaubt und ich wechselte das Rad. Währenddessen fiel mir ein, dass es zum Einen nichts bringt, ein defektes Rad als Ersatzrad mitzunehmen, und es laut Gruppe-G Reglement ja eigentlich erlaubt ist, sofern man sein Mindestgewicht einhält, ohne Ersatzrad zu Starten. Daher beschloss ich kurzer Hand, das Ersatzrad da zu lassen – was sich im Nachhinein als folgenschwerer Fehler erweisen sollte. Zwar konnte mir bis heute weder der Veranstalter noch ein Sportkommissar oder ein technischer Kommissar einen Paragraphen im Sportgesetzt zeigen, indem drin steht, dass sämtliche auf der Reifenkarte eingetragenen Räder im und am Fahrzeug mitzuführen sind, jedoch soll es wohl so etwas im Sportgesetzt geben, worauf wir dann aus der Wertung genommen wurden. Einen möglichen Widerspruch lehnte ich ab und unterzeichnete dann den Rechtsmittelverzicht um damit den anderen Teilnehmern nicht noch weitere unnötige Verzögerungen zu verursachen, sonst hätte sich die Siegerehrung und die Öffnung des parc fermes noch um weitere Stunden nach hinten verschoben, das wollte und konnte ich meinen Sportkameraden nicht zumuten !
Aber außer der Entscheidungen am grünen Tisch wurde in Nordhausen auch noch Rallyesport ausgeübt, pünktlich um 13:01 führte dann Unser Freund Jaakko Keskinen aus Finnland das 61 Fahrzeuge starke Starterfeld in Richtung Wertungsprüfung 1. Aber auch Jaakko hatte nicht viel mehr Glück, als wir – erst streikte sein Differential und dann auch noch der Motor, so war für Ihn schon nach WP1 die Rallye vorüber. Diese Prüfung war derart brutal löchrig, dass auch hier ein Novum in Unserem Aufschrieb statt fand: Morgens bei der Besichtigung stand in Unserem Aufschrieb der WP1 folgende Zeile: Rechts 5 durch Katastrophe und das war nicht übertrieben. Diese Sequenz würde bei Uns niemals den Status Weg erreichen, geschweige denn Pfad. Und mit dem Wissen nur ein Ersatzrad dabei zu haben, liessen wir es auf dieser Passage derart vorsichtig angehen, dass wir lediglich die 30. Zeit im Gesamtklassement erzielen konnten. Aber wir waren noch dabei, und wie wir alle wissen: To finish first, first you have to finish – ich liebe diesen Satz ! Allerdings hatten wir bedingt durch Unsere nicht stattfindende Reifenwahl – wir hatten ja keine – von vorne herein klar, dass wir mit dem Sieg nichts zu tun haben werden. Allerdings strebten wir als Minimalziel ja noch den Gruppen und Klassensieg an, und dafür sah es trotz stark gebremsten Schaum auf WP1 noch ganz gut aus. Unser Kontrahent Mathias Fröhlich auf Audi TT Quattro markierte knapp hinter Uns die 34. Zeit Gesamt. Ganz vorne duellierten sich die Mitsubishis und die Kleinwächters setzten gleich mal die Bestzeit.
Auf der Wertungsprüfung 2 konnten wir dann mal gleich, dank dem hohen Asphaltanteil, eine 12. Zeit Gesamt markieren, und es wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, hätte ich nicht den Bremspunkt am Abzweig versemmelt und musste dann den weiteren Weg außen herum fahren – das kostete uns etwa 4 bis 5 Sekunden und hätte möglicherweise dann sogar die zweitbeste Gesamtzeit sein können.
Auf Wertungsprüfung 3 dann gleich das nächste Missgeschick, irgendwer hat uns gestern einen gebrauchten Tag angedreht, es war eine ewig lange Gerade auf Schotter wir kamen mit unseren Racing Reifen im 6.Gang angeflogen – etwa 180 km/h auf der Uhr, als ich einen engen Linksabzweig anbremste. Zunächst funktionierte das Alles ganz gut, bis zu der Rechts 4 vor dem Linksabzweig, denn während dem Bremsen und dem leichten rechts Einlenken entschied sich die Hinterachse schlagartig für einen neuen Weg – sie wollte urplötzlich nach rechts abbiegen, siehe Bild anbei.
Als wir dann nach kurzem Aufenthalt im Acker wieder zurück zur Strecke fanden, konnte es dann auch ohne erneute Verzögerungen weiter gehen in Richtung Ziel ! Dennoch konnten wir auf dieser Prüfung die 14. Gesamtzeit erreichen – ohne einen Meter Asphalt und mit meiner etwas kontraproduktiven Linienwahl J
Wertungsprüfung 4 – Gehege – ist eine Traditionsprüfung in Mitten der Stadt Nordhausen, absolut sensationeller Rundkurs, an dem sich sehr viele Zuschauer eingefunden haben. Hier geht es über Kopfsteinpflaster, Asphalt, Schotter durch den Stadtgarten und es macht einen Höllenspaß sein Auto durch die Ortschaft zu prügeln. Aber auch hier hatten wir einen Unserer vielen Fehler am gestrigen Tag eingebaut – Anbremspunkt am Linksabzweig in die Schotterpassage verpasst, daraufhin den Notausgang genommen und bisschen Trasierband abgebaut – sorry an dieser Stelle – aber den vielen Zuschauern hat es gefallen, wir konnten den Szenenapplaus sogar im Fahrzeug hören J wiederum eine 14. Zeit Gesamt, und die deutliche Führung in Gruppe und Klasse zur Halbzeit der Rallye !
Nach der kurzen Pause im Rallyezentrum führte Uns wieder der Weg zur WP5 (gleich WP1), und wie es zu erwarten war, an der Katastrophenstelle wurden die ohnehin schon riesigen Löcher noch viel größer, mit dem Resultat dass wir noch mehr aufpassen mussten und nochmals um über 2 Sekunden langsamer waren, und dadurch lediglich die 34. Zeit Gesamt verbuchen konnten. Aber trotz dem nochmals verringerten Tempo konnten wir nicht verhindern, dass alle 4 Felgen kaputt sind und auch alle 4 Stoßdämpfer ihren Dienst quittierten. Es war zwar noch alles dran, aber die Räder eierten fortan derart, dass wäre ich ein Gebissträger, wäre mir selbiges bei mehr als 80km/h wohl aus dem Mund geflogen.
Mit dem bedingt einsatzbereiten Subaru gings dann zur WP6 und da liessen wir doch dann auch tatsächlich mal das potential usneres Teams aufblitzen – bei fehlerfreier Fahrt konnten wir erstmals eine sinnvolle Zeit in den Thüringer Asphalt brennen und mit der 5.besten Zeit Gesamt fehlten lediglich 4 Sekunden auf die Bestzeit von Raphael Ramonat im Mitsubishi Lancer Evo 6,5 Gruppe H. Die Funktion der Stoßdämpfer wird im allgemeinen doch völlig überbewertet J
Und auch in der darauf folgenden WP7 – 100% Schotter – konnten wir ohne nennenswerten Fehler (einmal musste ein Fotograf mal kurzfristig seine Arbeitsposition verändern) die 9. schnellste Zeit erzielen – das war für mich okay.
Zum Abschluss gings dann noch einmal zum „Gehege“ WP8 – auch hier konnten wir mit der 6. besten Gesamtzeit noch einmal Unser Selbstvertrauen stärken. Aufgrund der Tatsache, dass wir ohne Ersatzrad gestartet waren, war ich mehr als glücklich (nach all den Querelen im Vorfeld – Getriebe – siehe Facebook) das wir bei dieser Rallye das Ziel erreichen konnten. Platz 14 Gesamt und Gruppen und Klassensieg wäre das Ergebnis gewesen. Aber die Freude darüber war nicht von allzu langer Dauer. Aber unterm Strich bleibt festzustellen, der Subaru funktioniert perfekt, und mit dem Reiger Fahrwerk, was in Kürze installiert werden wird, in der Kombination mit den Magnesium Schotter Rädern wird dieses Paket in Zukunft auf Schotter ziemlich schnell sein J am 18.Juni in Emmersdorf werden wir mit passendem Setup da sein, wenn der Startschuss für den zweiten Lauf im Schottercup fällt !

24. ADAC Ostalbrallye - Nachbericht

Tja, so schnell geht’s, nun ist die Ostalbrallye 2011 auch schon wieder Geschichte Unser erster Subaru Einsatz muß unter „maximaler Erfolg“ verbucht werden, wenn mir jemand im Vorfeld gesagt hätte, wir werden Dritter Gesamt, dann hätte ich denjenigen vermutlich glattweg für verrückt erklärt. Aber wie immer: erstmal langsam und von vorn. Am Freitag Abend nach der Abnahme hatten wir noch ne längere Schraubsession in der Werkstatt, wegen mehrerer Kleinigkeiten, die noch in Ordnung zu bringen waren, aber bis auf das Problem mit dem Bremsdruck war da nichts bedrohliches richtig zu stellen. Allerdings stellte sich beim Besichtigen am Samstag früh schnell heraus, dass das Bremsdruckproblem doch mehr als kritisch war. Daher mobilisierten wir meine Frau und meine Tochter, die im Raum Schwäbisch Gmünd die Werkstätten abtelefonierten und versuchten einen kurzfristigen Termin fürs Bremsen entlüften zu bekommen – ohne Erfolg ! Der Zufall aber wollte es so, dass wir auf der Verbindungsetappe in Richtung Gschwend das beschauliche Durlangen durchquerten, wo wir kurzfristig den German Schuler besuchten und seine Werkstatt und sein Know How zur Hilfe nehmen konnten, auf seiner Hebebühne konnten wir die Bremsen optimal entlüften und nicht nur, dass er uns technisch weiterhalf – nein wir haben sogar noch Kaffee und Frühstück bekommen – an der Stelle noch mal herzlichen Dank German, das war ne richtig geile Aktion !!! Und so konnten wir dann die Besichtigung locker innerhalb der vorgeschriebenen Zeit zu Ende bringen. Dann gings um 13:06 Uhr los zum ersten Durchgang Königsetappe Pommertsweiler/Pommertsweiler – Wertungsprüfung 1. Wir gingen als sechstes Auto auf die Strecke und konnten Uns gleich mal ziemlich vorn platzieren – 4. Beste Gesamtzeit war das Resultat, der etwas merkwürdigen Fahrt…merkwürdig deshalb, weil man den Speed im Subaru nicht wirklich fühlt. Das Auto liegt so toll, trotz dass Uns an der Sprungkuppe wohl der Stoßdämpfer hinten rechts kaputt ging, dass man gar nicht realisiert wie schnell das tatsächlich doch ist ! Die Bestzeit fuhr natürlich der Uwe (Nittel) auf seinem Fricker Benz 190E 2,5-16V mit knapp 10 Sekunden Vorsprung auf den späteren Sieger Köhlers Fritz im BMW M3, auf Rang drei folgte Jürgen Geist mit seinem Über M3. Anschliessend bewegte sich der Rallye Tross in Richtung Zimmern bei Schwäbisch Gmünd zur WP2 wo Uns eine der härtesten Asphalt WP’s die ich bisher gefahren bin, erwartete. Hart daher, weil der Asphalt dort teilweise derart kaputt und holprig war, dass es erforderlich wurde auf der Geraden in die Eisen zu steigen, um das Auto wieder zu stabilisieren. Unser weidwundes Fahrwerk war auf der Prüfung auch nicht besonders hilfreich, und quasi mal so richtig überfordert ! Folgerichtig sprang auf dem Rundkurs in Zimmern auch nur die 8.beste Zeit heraus, was zwar Unsere Führung in der Klassen und Gruppenwertung ausbaute, aber den Anschluss zur Spitze leiden lies. Dann folgte ein Paukenschlag dem Anderen…im Regrouping in Göggingen erfuhren wir dann von Uwe, dass das Differential am Benz hinten wohl am kaputt gehen ist und er in Führung liegend aufgeben muß. Am Start der genialen Wertungsprüfung 3 bei Gschwend dann gleich der nächste Aufreger, die sympathischen Schweizer Urs und Cornelia Flum warfen Ihren Mitsubishi Lancer Evo mit der Hinterachse gegen einen Baum, kurz nach dem Start, was der Radaufhängung hinten rechts gar nicht gefiel, so dass die beiden Publikumslieblinge Ihren Mitsu abstellen mussten. Bei Uns hingegen lief es auf der WP3 nahezu perfekt, lediglich ein kleiner Fahrfehler bei der links eins Spitzkehre verhinderte die erste Gesamtbestzeit mit dem Subaru, denn am Ende fehlten nur 8 Zehntel auf die Bestzeit von Markus Fahrner. Die Wertungsprüfung 4 führte von Sulzbach/Laufen nach Untergröningen, wobei wir in dieser WP aufgrund von zu niedrigen Reifentemperaturen an der Hinterachse unfreiwillig für Action sorgten. Am Ende der Ortsdurchfahrt von Hohenberg kam die Hinterachse in den staubigen Teil am Kurvenausgang und erstmals kam Schotterfeeling im Wettbewerb auf, in einem weiten Slide verliessen wir dann Hohenberg um weiter Richtung Ziel zu huschen J und trotz zweier kleinerer Fahrfehler erreichten wir auf dieser WP die 5. schnellste Zeit. Zum Abschluss ging es dann noch einmal nach Pommertsweiler zur WP5, und während sich die beiden M3`s an der Spitze beinhart duellierten und sich die Bestzeiten um die Ohren hauten, fuhren wir ganz entspannt die 3. beste Gesamtzeit und untermauerten damit noch einmal Unsere sensationelle Platzierung. Natürlich muß an dieser Stelle auch angemerkt werden, dass wir auch von den vielen Ausfällen profitiert haben, denn mit Nittel/Brömmer hätten wir uns nicht messen können, außerdem wäre es mit den sympathischen Schweizern Urs und Cornelia Flum auch ziemlich eng geworden, genauso wie mit Markus Fahrner im gelb schwarzen Hammer Kadett – aber an der Stelle muß man einfach das uralte Zitat bemühen: To finish first, first you have to finish – by the way, war das nun Unsere 17. Zielankunft in Folge. Ergebnis: Platz 3 im Gesamtklassement, Gruppensieg Gruppe G, Klassensieg in der Klasse G21 – das komplette Ergebnis gibt es hier!

Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein

Am 20.03.2011 fand in Ellwangen-Eigenzell die Präsentation des neuen Rallye Subaru Impreza von WeMa Motorsport statt, Werner Mangold wird in diesem Jahr bei mehreren Rallies in ganz Deutschland an den Start gehen. Seit dem Jahr 2000 startete Werner Mangold mit verschiedenen allrad Turbo Fahrzeugen aus dem Hause Mazda, hierbei wurden mehrere Gesamtsiege sowie unzählige Klassen und Gruppensiege eingefahren. Ende des vergangenen Jahres konnte der überaus erfolgreiche Mazda 323 GT-R verkauft werden, mit dem unter Anderem auch im Jahr 2005 der Gesamtsieg bei der Ostalbrallye gefeiert werden konnte. Daraufhin wurde nun der Fuhrpark komplett umstrukturiert, und es wurde der 265 PS starke SUBARU Impreza WRX STI angeschafft. Eine Ära ging zu Ende, eine neue beginnt, das nahm Werner Mangold und sein Team zum Anlass, das neue Fahrzeug der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zahlreiche Fans, Freunde, Veranstalter und Sponsoren liessen es sich nicht nehmen dem Event beizuwohnen, und bei einem kleinen Sektempfang und anschliessendem Weisswurstfrühstück wurde dann pünktlich um 12:00 Uhr der Subaru enthüllt. Sofort ging es dann auf die Piste und bei zahlreichen Mitfahrten konnten Interessierte etwas "Rallyeluft" schnuppern, was bei Allen Beteiligten unweigerlich zu einem breiten Grinsen führte. Bei Kaffe und Kuchen wurden bis in den späten Nachmittag hinein Benzingespräche geführt und in der Werkstatt waren Werners Fahrkünste zu bestaunen, bei einer Video Film Vorführung - ein Zusammenschnitt der letzten acht Rallyejahre von WeMa Motorsport. Beim parallel stattfindenden Playstation Rallye Wettbewerb, gab es mehrere Preise zu gewinnen und als Sieger des Wettbewerbs konnte Marc Hasenmüller gefeiert werden, der mit der Fabelzeit von 2:12,60 den Wettbewerb klar für sich entscheiden konnte. Allerdings konnte niemand die absolute Bestzeit von Werner Mangold knacken, so daß der Geldpreis nicht gewonnen wurde und somit der Spendensammlung für die Erdbeben- und Flutopfer in Japan zugute kommen konnte. Bie der Spendenaktion, bei der sich viele Besucher beteiligten, sind insgesamt 132 € zusammen gekommen, die der Hilfsorganisation World Vision Deutschland e.V. - Zukunft für Kinder - zur Verfügung gestellt wird. Werner und sein Team bedankt sich ganz herzlich bei den Spendern.

Bilder von der Präsentation sind bei Facebook online gestellt

Zeitungsbericht zur Präsentation

High Forst Rallye Festival
Wir verabschieden uns mit Platz 5 beim High Forest Rallye Festival in die Winterpause... hier der Link zum Bericht beim Rallye-Magazin:

High Forest Rallyefestival - Kleinwächter vor Hachenberg



Rallye Fränkische Schweiz
Ein bewegtes Rallyewochenende liegt hinter Uns und einmal mehr war es ein super Motorsportevent bei unseren Freunden in der fraenkischen Schweiz. Bei einer der best frequentierten nationalen Rallies in Deutschland starteten wir mit der Nummer 16 in die Hatz durch Oberfranken. Allerdings, bedingt durch meine Sehnenscheidenentzuendung, war es im Vorfeld der Rallye nicht mehr moeglich, die Achsen am Fahrzeug zu vermessen. Dies machte sich gleich auf der WP1 (Stadtwald) dermaßen negativ bemerkbar, dass die Stimmung der Fahrzeugbesatzung in die Nähe des Nullpunkts gelangte. Im Normalfall ist die Stadtwaldprüfung eigentlich genau die Wertungspruefung, welche uns und unserem Mazda am meisten entgegen kommt, aber auf den schnelle Schotterpassagen kurz nach dem Start, die gewöhnlich im 6.Gang bei V-Max durchflogen werden, quaelten wir Uns im 5.Gang unter zu Hilfenahme der gesamten Streckenbreite, durch. Das Auto wollte einfach nicht geradeaus Fahren... dann kam noch der Lapsus der vermeintlich falschen Reifenwahl dazu, was sich dann im Ziel der Wertungsprüfung in der lediglich 11. Zeit im Gesamtklassement niederschlug - das war dann gleich mal das negativ Highlight ganz zu Beginn des Rallye Tages! Hier noch ein Foto von der WP Stadtwald aus dem Jahr 2007 Kurze Anmerkung noch zum Thema Reifenwahl und Wetter... bevor wir am Freitag Nachmittag Richtung Hollfeld starteten, von Ellwangen aus, schaute ich noch mal kurz im Internet bei www.wetter.de nach und beschloss dann, aufgrund der Prognose: 0 Liter Niederschlagsmenge und 0% Regenrisiko fuer Samstag in Hollfeld, einfach die Regenreifen zu Hause zu lassen... vielleicht (m)ein Fehler, wie sich noch herausstellen sollte! Aufgrund des teilweise dichten Nebels (und der daraus resultierenden Feuchtigkeit und teilweise sogar Naesse) und der schmuddeligen Bedingungen, wurden wir doch sehr haeufig ob unserer sehr offensiven Reifenwahl belaechelt. Auch der Eine oder Andere Klassengegner strich Uns schon mal virtuell von der potentiellen Sieganwaerter Liste herunter... aber wie man ja bekanntlich weiss, am Ende kackt die Ente, oder auf gut schwaebisch: "Am Schluss wird zammazehld - Hochdt. Zusammengerechnet wird am Schluss!" Mit diesen Erkenntnissen machten wir uns dann auf zur WP2 (Hungenberg) einer sehr schnellen, und an diesem Tag auch sehr nassen Asphaltpruefung. Aber auch hier kam Unser sehr abenteuerliches Setup noch nicht zum Tragen und wir fanden Uns lediglich auf Rang 9 im Gesamtklassement wieder, allerdings noch immer in Schlagdistanz zum Klassensieg. Auch die WP3 (Herzogenreuth) brachte noch nicht den Umschwung, allerdings freundeten wir uns langsam aber sicher mit den Bedingungen an und mussten einfach zur Kenntnis nehmen, dass es kaum moeglich war, den Kumho Trockenreifen auf Temperatur zu bringen und daher war eben das Gebot der Stunde: Auf der Strasse bleiben !!! Was auch beinahe am ersten Abzweig der WP3 schief gegangen waere. Unmittelbar nach dem Start, 5. oder 6. Gang, abbremsen auf einen 90° Rechtsabzweig, einmal mehr blieben alle 4 Raeder stehen und wir rutschten in Richtung Notausgang, aber durch etwas fahrerisches Geschick und mit einer Portion Glueck hat es gerade noch so gereicht... aber solche "Aha Momente" am Beginn einer Wertungspruefung fuehren in der Folge dann eher zu einem defensiveren Fahrstil. Und vielleicht auch deshalb fanden wir Uns erneut lediglich auf einem etwas enttaeuschenden 9. Platz wieder. Doch dann endlich kam die Wende, die Traditionspruefung "Brunn" (WP4) wurde in diesem Jahr in einer voellig neuen Variante gefahren, und wurde auch zu Beginn mit etwas Schotter aufgewertet, was Uns dann doch etwas mehr entgegen kam. Es war zwar noch immer Nass, aber irgendwie schien es langsam aber sicher etwas besser zu laufen. Zudem dezimierte sich dann noch die Konkurrenz indem Sie Ihre Autos mit technischem Defekt abstellten (Topfavorit Reinhard Honke - Differentialschaden) oder sein Junior, Dominik Honke, der seinen Sierra Cosworth bei hoher Geschwindigkeit Rueckwaerts in einen Baum feuerte und um cirka 1,5 Meter verkuerzte oder auch Bernd Michel, der seinen wunderschoenen Mitsubishi Lancer EvoIII im Zielbereich der WP2 mehrfach abrollte und voellig zerstoerte. Ernsthafte Verletzungen gab es, dank der Sicherheitseinrichtungen, nicht, aber die Blechschaeden waren schon betraechtlich! Heraus kam auf der WP4 dann die viert schnellste Zeit, was die Besatzung dann doch etwas froehlicher stimmte! Anschliessend machten wir Uns dann auf den Weg in Richtung Neudorf zur WP5. Diese Pruefung ist eigentlich dafuer bekannt, dass Sie Fahrzeugen mit richtig viel Leistung entgegenkommt und den schweren allrad Autos eher nicht... aber in diesem Jahr waren die Voraussetzungen für Uns etwas besser ! Denn, oh Wunder, in und um Neudorf herum war es um Einiges trockener und siehe da, wenn die Kumhos dann doch auf Temperatur kommen, geht das gleich schon viel besser J auf die knapp 6 Kilometer benoetigten wir lediglich 2:53 Minuten, was Uns im Ergebnis der Pruefung dann wiederum den vierten Platz einbrachte und letztendlich in der Endabrechnung den 4. Gesamtrang zementierte. Auch der Klassensieg war Uns nun nicht mehr zu nehmen und so nahm dann ein etwas turbulenter Rallyetag dann doch noch ein versoehnliches Ende.

Rallyesprint Aldingen
Beim 2. ADAC Rallyesprint am "Soldatensträßle" - Neckargröningen absolvierten wir Unseren inoffiziellen Asphalttest und beendeten den Sprint auf Rang 6 im Gesamtklassement. Gestartet waren 55 Fahrzeuge, von denen 48 das Ziel erreichten. Im Großen und Ganzen sind wir mit den gewonnenen Erkenntnissen sehr zufrieden, wohl nicht zuletzt wegen fehlender Fahrpraxis, aber auch die für unsere Fahrzeugkonstellation kontraproduktive Streckenführung, war gegen die sehr starke Konkurrenz nicht sehr viel mehr möglich. Die Wertungsprüfung in der Nähe von Neckargröningen wurde dreimal befahren, und bestand im wesentlichen aus drei Geraden, in denen bis zum Bremspunkt jeweils die Gänge 1 bis 6 durchsortiert wurden, dann folgte ein hartes Bremsmannöver, und jeweils eine mehr oder weniger enge Rechtskurve, was eben Fahrzeugen mit sehr viel Leistung und sehr hoher Bremskraft bei gleichzeitig niedrigem Fahrzeuggewicht sehr entgegen kam.

Ostalbrallye 2009
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Da der Regen auf der schwäbischen Alb immer stärker wird, haben die Allradler klare Vorteile. Rainer Noller nutzt die Bedingungen und holt sich die restlichen vier Bestzeiten. Harald Wahl im Gruppe-G-Mitsubishi zeigt eine konstant schnelle Fahrt und kann damit den schnellsten Hecktriebler knapp in Schach halten: Martin Häring im 2-Liter-Manta aus der Gruppe H. Dennoch Hut ab vor dem Unterfranken, der sich in die Herzen der tapfer ausharrenden Fans fährt. In dieses Duell hätte Werner Mangold im Allrad-Mazda 323 eingreifen können. Nach einjähriger Pause mischt er wacker mit, doch ein Ausritt auf dem Rundkurs Kemnaten kostet ihn genau die 20 Sekunden, die ihm fürs Podium fehlen."

Ostalbrallye 2008
Ich muss mich an dieser Stelle erst einmal entschuldigen, dass ich im Vorfeld der Rallye keine Infomail versendet hab ! Aber zu meiner Entschuldigung habe ich folgendes vorzubringen: Aufgrund der vielen Neuerungen am Auto und der fehlenden Zeit, um diese Dinge zu testen, war bis kurz vor dem Start noch nicht klar, ob das Auto funktionieren würde ! Und anstatt am PC zu sitzen und ne Mail zu schreiben, habe ich die letzten Tage und Stunden vor der Rallye weitgehend in der Werkstatt verbracht, und habe darauf vertraut dass die echten Fans über die Medien die notwendigen Infos zur Rallye erhalten werden. Aber nun zur Rallye, am vergangenen Wochenende war dann endlich auch Unser Erster Rallye Einsatz im Jahr 2008. Am Freitag Abend fand die Dokumenten- und technische Abnahme in Abtsgmünd statt. Danach verbrachten Kai und ich noch ne längere Nacht in der Werkstatt, um die letzten Kleinigkeiten am Auto fertig zu machen - um 1:00 Uhr Morgens war dann aber auch Feierabend ! Am Samstag früh gingen wir dann also mit Kai`s Golf auf die Besichtigungsrunde und erstellten Unseren Aufschrieb. Anschließend wurde dann das Rallyeauto noch mit den richtigen Reifen bestückt und um 13:03 Uhr ging es dann auch für Uns los zur WP1. Die WP1 mit Start in Reichertshofen war eine neue Kreation, die allerdings aus bereits bekannten Teilestücken aus früheren Ostalb Rallies bestand. Sehr selektiv und teilweise unheimlich schnell kam Uns die Wertungsprüfung sehr entgegen, so dass wir Uns mit der zweitbesten Gesamtzeit sofort auch sehr aussichtsreich platzieren konnten. Nur Klaus Otterbach/Roland Mai im bärenstarken Kadett C coupe 2,5 Liter konnten die Strecke um 1,8 Sekunden schneller absolvieren. Hinter Uns auf Platz 3 folgte Harry Wahl im Mitsubishi Lancer Evo9, gefolgt von Jürgen Geist/Klaus Zendler im BMW M3 und auf Platz 5 konnten sich Uli Kübler/Armin Seeger im Mitsubishi Lancer Evo8 platzieren. Dann fuhren wir von Pommertsweiler aus nach Holzleuten, wo die WP2 gestartet wurde. Die Wertungsprüfung in und um Holzleuten hatte mir noch nie besonders zugesagt, und so fiel auch für Uns hier in diesem Jahr eine Vorentscheidung. Beim Anbremsen auf einen 90° Rechtsabzweig wurde das Auto auf der Hinterachse leicht, überbremste, und schlagartig begann das Heck mit dem Versuch die Vorderachse zu überholen. Das konnte ich dann zwar noch weitgehend vermeiden, allerdings fanden wir Uns dann in der Wiese wieder - stehend vor der Streckenabsperrung. Den Rest der WP2 absolvierten wir dann mit gebremsten Schaum, da an sich eigentlich im Ersten Moment unklar war, was zu dem merkwürdigen Dreher führte. Trotz des Missgeschickes verloren wir noch nicht ganz den Anschluss an die Spitze, und konnten Uns mit der 9. besten Gesamtzeit auf dem Dritten Gesamtplatz festsetzen. Allerdings saßen Uns die Mitsubishis von Harry Wahl und Uli Kübler dicht im Nacken. Auf der unmittelbar danach folgenden WP3 war noch immer etwas Unsicherheit insbesondere beim Anbremsen bei mir zu bemerken, so dass wir auch hier nicht mehr sinnvoll attackieren konnten. Dennoch sprang eine drittbeste Gesamtzeit heraus, was Uns im Kampf um den letzten Podestplatz etwas Luft verschaffte. Die beiden Überhecktriebler von Klaus Otterbach und Jürgen Geist verloren wir dann aber langsam aus den Augen, aufgrund der Wetterbedingungen war an diesem Tag kein Kraut gegen die leichteren und leistungsstärkeren Zweirad Getriebene Fraktion gewachsen. Nun ging es wieder zurück ins Rallyezentrum zum anschließenden Regrouping, wo erste Zeiten verglichen wurden, und an sich dann auch schon von Unserer Seite festgestellt werden musste, dass wenn alles normal weiter laufen würde, mehr als ein Dritter Gesamtrang heute nicht drin sein würde. Auf der folgenden Wertungsprüfung 4, die identisch mit der Wertungsprüfung 1 war, änderte sich nicht viel, außer das Timo Bernhard im VW Golf 3 Kitcar eine sensationelle zweitbeste Gesamtzeit für sich verbuchen konnte. Klaus Otterbach/Roland Mai waren einmal mehr nicht zu schlagen, und Jürgen Geist und wir teilten uns Zeitgleich die drittbeste Gesamtzeit ! Im Gesamtklassement auf den vorderen Plätzen brachte dies jedoch keinerlei Veränderungen. Die Abschlussprüfung WP5 wurde dann zwischen Pommertsweiler und Ramsenstrut ausgetragen. Auch hier einmal mehr das inzwischen gewohnte Bild, Bestzeit Otterbach/Mai, gefolgt von Geist/Zendler und dahinter Wir, was dann auch im Ziel dem Endstand entsprach.

Saisonabschluß
Wir koennen im Jahr 2007 auf Unser erfolgreichstes und mit Abstand bestes Rallyejahr zurück schauen ! Bei 8 Starts, davon 6 Starts im Matador Schotter-Cup, kamen wir 8 Mal ins Ziel ! Der 5. Gesamtrang bei der Fraenkischen Schweiz war die 9.Zielankunft in Folge - letzter Ausfall datiert aus dem Jahr 2006 bei der Rallye St. Wendeler Land - Antriebswellenschaden ! Alle Zielankuenfte endeten in den Top Ten, dabei sprang ein Gesamtsieg in Wittenberg heraus, sowie drei zweite Plätze - bei der Ostalb Rallye, in Bayreuth und bei der Walhalla - sowie ein dritter Rang bei der Gravellandrallye in Senftenberg ! So mutierte nun der Mazda von der "silbernen Zitrone" zum absoluten Highspeedzuverlässigkeitswunder! :-)
Ich moechte an der Stelle natuerlich auf gar keinen Fall vergessen, mich bei Allen Sponsoren, Helfern, Beifahrern und Goennern zu bedanken - ohne Euch waere so eine Saison nie moeglich gewesen !
Mein ganz besonderer Dank gilt dem Joerg Axel de Fries vom CiP Personalbüro , dem Juergen Schneider von der KVG Germany, der Firma ZF-Trading - Herrn Eweleit, dem Klaus Rommel und seinen Jungs vom Team Reifen-Rommel , dem Gerd Schwarz von Japspeed, dem Herrn Saure von H&R Spezialfedern, dem ganzen Team des Mazda Autohauses Schaefer, dem Maennix und Wilhelm, die mir sehr bei der Umsetzung des Bremsenumbaus mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind, dem Paule - der immer wieder mit Tips und Taten weitergeholfen hatte, sowie dem Thomas der auch seine Freizeit immer wieder opfert und dazu beitraegt, dass der Mazda so gut laeuft!
!!! Herzlichen Dank für Eure Unterstuetzung!!!
Der Kai und der Alex filmten uebrigens bei der Rallye Fraenkische Schweiz die WP1 Brunn, mit einer Kamera auf dem Dach - zu bestaunen gibt es das Werk auf der Unserer überarbeiteten Homepage unter der Rubrik Videos (ganz Unten) - das war dann uebrigens auch die zweitbeste Zeit Gesamt!
Neuigkeiten und Planungen für 2008 werden wir natuerlich zu gegebener Zeit im Newsletter bekannt geben. In erster Linie steht nun eine Vollrevision des Mazdas auf dem Programm - Im Bereich Motor, Kupplung, Getriebe, Hinterachse werden sehr viele Komponenten zu erneuern sein - wer Lust, Zeit und Geschick hat, ist herzlich eingeladen Uns waehrend der langen Winternaechte in der Werkstatt zu helfen! Noch diesen Monat wird Motor und Getriebe ausgebaut - wer Interesse hat, einfach ne Mail schicken!

Rallye Fränkische Schweiz
Bei der Rallye Fränkische Schweiz feierten Werner und Kai ihren Saisonabschluß 2007. Anfangs noch auf Platz 2 gelegen, wurden sie im Laufe der Rallye leider von einigen zweiradangetriebenen Teams überholt und bis auf Platz 5 zurück gereicht - auch das ist aber bei der Teilnehmerzahl von knapp 170 bei der trockenen Witterung ein tolles Ergebnis und in Kombination mit der anschließenden Party ein super Saisonabschluß! Auf der Video-Seite steht ein Onboard-Video von den beiden auf WP1 "Brunn" zum Download bereit.


Rallye Siegerland-Westerwald
Ein aufregendes Rallyewochenende ist nun auch Geschichte. Bei der Rallye Siegerland Westerwald am vergangenen Samstag feierte Kai, nach knapp einem Jahr Mazda Abstinenz, sein Comeback bei mir im Auto ! Leider bremste Uns Regenwasser, und ein Plattfuß nachhaltig ein ! Aber von vorn - Nach den Abnahmen machten wir uns dann also mit der Start Nummer 122 auf den Weg, die Besichtigung vorzunehmen. Dabei zickte der Motor schon, und lief Stellenweise nicht auf allen Zylindern ! Ursache dafür war, Regenwasser, welches Tags zuvor durch den Lufteinlass in der Motorhaube auf den Ventildeckel tropfte, und von dort aus die Löcher der Zündkerzenstecker mit Regenwasser füllte. Dadurch geht die Spannung die den Zündfunken erzeugt dann nicht zur Zündkerze, sondern in das Wasser und wird über das Aluminium des Zylinderkopfes abgeleitet - kein Funke - keine Power ! Allerdings war der Zeitplan für die Besichtigung sehr knapp, und die Zeit zur Einfahrt ins Parc Ferme ebenfalls, was eine fachgerechte Reparatur leider unmöglich machte - zunächst ! So mussten wir dann den Mazda in den Startpark stellen, und konnten nur hoffen, dass das Wasser eventuell verdunsten würde - aber das machte es nicht !!! Also rollten wir zu ersten Wertungsprüfung, und "eierten" mit 2 funktionierenden Zylindern mehr schlecht als recht über die schöne Wertungsprüfung ! Am Stop der ersten Wertungsprüfung versuchte ich nochmals mit all meiner zur Verfügung stehenden Mundblasmöglichkeit, das Wasser aus dem Kopf zu bekommen - aber es gelang nicht ! Also mussten wir auch die zweite Prüfung mit nur zwei funktionierenden Zylindern unter die Räder nehmen ! Kai, von der Langeweile geplagt, sagte mir dann die Pace Notes in Englisch an, was zur allgemeinen Erheiterung der Besatzung Beitrug ! Zu Allem Überfluss fingen wir uns dann zum Ende der WP2 noch nen Plattfuß hinten links ein, so dass ich vor WP3 keine Zeit hatte, meine Blasfähigkeiten zu optimieren, stattdessen war Reifenwechsel angesagt und die Zeit lief davon ! Aber dann gings bergauf. Licht am Ende des Tunnels schlagartig gesellte sich mitten in der WP3 der dritte Zylinder zu den vorhandenen zweien dazu wir hatten auf einmal wieder geschätzte 190 PS und es kam so was ähnliches wie richtiger Fahrspaß auf. Dann kam der Einsatz von Thomas, Frank Richert`s Service Chef ! Er stellte Uns in der Zwangspause, vor Einfahrt ins Parc Ferme, seinen Kompressor, der zugegebenermaßen viel bessere Blaseigenschaften hat als ich, zur Verfügung ! Und siehe da, nach zwei Minuten Blasen war der Mazda schlagartig wieder in Bestform - die Aufholjagd konnte beginnen ! Nach 3 Prüfungen fanden wir uns auf dem zwischenzeitlichen 40. Gesamtrang wieder (Platz vier in der Klasse) - es konnte nur besser werden ! Auf WP4 - einem Sprint von 5,4 km Länge verbesserten wir unsere Zeit um knapp 20 Sekunden - und mit richtig Wut im Bauch machts schnell Auto fahren erst so richtig Spaß !!! Hier hat uns die Linda bei der Arbeit fotografiert. Leider verunfallte auf der WP2 ein Team mit einem BMW 318is und musste ärztlich behandelt werden, so dass kein Arzt rechtzeitig zum Start der WP5 anwesend war, was einen Start der WP5 unmöglich machte ! Somit konnten wir uns dann nur noch auf der letzten WP rehabilitieren - und das gelang auch ganz ordentlich ! Mit einer Zweitbesten Gesamtzeit und Klassenbestzeit konnten wir uns dann doch noch auf den zweiten Rang in der Klasse vorarbeiten. Allerdings im Nachhinein betrachtet, haben wir hier einen möglichen Gesamtsieg verschenkt, denn Thomas Kleinwächter im Subaru handelte sich eine Strafzeit von 1 Minute ein, und der Gesamtsieger Frank Richert bekam ebenfalls ne Strafzeit von 40 Sekunden - so dass wir unter normalen Umständen mit von Anfang an funktionierender Technik, die Rallye leicht hätten gewinnen können…aber hätte wäre wenn….zählt alles nicht ! Aber trotzdem überwiegt die Freude, denn bei allen 6 Läufen im Schottercup, wo wir am Start waren, sind wir ins Ziel gekommen ! Es war dieses Jahr sehr viel Neuland für Uns im Schottercup dabei, es hat unheimlich viel Spaß gemacht, wir haben sehr viel dazu gelernt, sehr viele nette Leute kennen gelernt und wir hoffen im kommenden Jahr wieder den kompletten Cup bestreiten zu können - CU in Wittenberg 2008 ! Die Platzierungen im Schottercup sind bisher noch nicht errechnet worden, durch das sehr ausgeklügelte und komplexe Punktesystem wird voraussichtlich erst am Montag oder Dienstag das Endergebnis erscheinen - nachzuschauen bei: Link zur Schotter-Cup-Seite
Allerdings ist für Uns die Saison noch nicht ganz zu Ende - ein Highlight kommt noch am Kommenden Wochenende - in Hollfeld bei der Rallye fränkische Schweiz werden Kai und Ich versuchen noch zum Saisonabschluss ein Highlight zu setzen ! Wer Lust und Zeit hat, sollte sich für kommenden Samstag nichts vornehmen und nach Hollfeld kommen, mittlerweile 179 Vornennungen versprechen ein tolles Rallyewochenende ! Und vielleicht haben wir ja ne kleine Überraschung dabei J mehr wird nicht verraten !

Walhalla Rallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Der Auftakt verläuft für Richert gar nicht nach Maß: Kurz vor dem Ziel der WP 1, einem knapp 7 km langen Sprint mit vielen engen Abzweigen im zweiten Teil, verbremst er sich an einem Rechtsabzweig, muss rangieren und büßt rund 10 Sekunden ein. Werner Mangold im Allrad-Mazda nutzt die Gelegenheit und setzt die erste Bestzeit, vier Sekunden vor Richert und der Mitsubishi-Meute. Doch Richert kontert sofort auf der Oberhinkofener Achterbahn. Er nimmt Mangold auf der WP 2, einem schnellen 10-km-Rundkurs, glatt 10 Sekunden ab und liegt bei Halbzeit an der Spitze. Beim zweiten Durchgang gewinnt Richert beide WPs und holt sich nach 2005 seinen zweiten Gesamtsieg bei der ADAC-Walhalla-Rallye. Im Ziel hat er 18 Sekunden Vorsprung auf Werner Mangold, der mit dem leistungsschwächeren Mazda 323 verbissen kämpft. Die fünf Gruppe-N-Lancer haben gegen Richert und Mangold keine Chance."

3. AvD-Franken-Rallye Ebern
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Zu den Opfern des ungeliebten Asphalt-Rundkurses in der Eberner Kaserne zählen vor allem Werner Mangold und Alois Scheidhammer. Mangold ruiniert seine Schotterreifen und muss sich im Mazda 323 GTR mit Rang 5 (statt 2) begnügen. Scheidhammer fängt sich einen Plattfuß ein. Trotz einer spektakulären Aufholjagd kann er sich erst auf der letzten Prüfung als bester Fronttriebler gegen seinen Markenkollegen Peter Wald durchsetzen."

3. ADAC-Mönchshof- Rallye
Auch die dritte Rallye das Matador Schotter Cups verlief für uns problemlos, und Sebastian und ich konnten uns in der Gesamtwertung des Cups wieder etwas nach vorn arbeiten! Bei sommerlichen Temperaturen gingen wir am vergangenen Samstag bei der Schotterrallye in Bayreuth an den Start. Kein spannender Zweikampf entwickelte sich an der Spitze, weil Frank Richert in seinem Escort Cosworth einmal mehr nicht zu schlagen war ! Der sehr schnelle Mitsubishi Pilot, Wolfgang Meierholz, verabschiedete sich bereits nach Wertungsprüfung 1 mit Antriebswellenschaden, so dass das Ergebnis von der Bayreuther Rallye aus dem Jahr 2005 wiederholt wurde ! Platz 1 in der Gesamtwertung ging an Frank Richert (Ritschie) / Beatrix Bränzel (Trixi) im Ford Escort Cosworth, und auf dem zweiten Platz folgten dann wir. Die bis dato Führenden im Schotter Cup, Alois Scheidhammer (Lois) / Willi Trautmannsberger (Azubi) auf Opel Kadett GSI hatten erneut Pech ! Nach der Disqualifikation beim Joker Lauf in Emmersdorf (Lois zog die Radmuttern nach, innerhalb des Parc Ferme Geländes), erwischte es die beiden diesmal kurz vor Schluß mit Antriebswellenschaden. Zwar konnten Sie Ihren Kadett noch ins Ziel retten, allerdings war der Zeitverlust so erheblich, dass Sie sich mit dem 7. Platz in Ihrer heiß umkämpften Klasse begnügen mussten ! Das Gesamtergebnis der Rallye gibt's hier.

2ter bei der Ostalbrallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Bei der 20. ADAC-Ostalbrallye rund um Abtsgmünd landet Uwe Nittel einen echten Schwabenstreich. Copilot Hanspeter Brömmer hat den zwanzig Jahre alten Fricker-Mercedes optimal hergerichtet, und Uwe Nittel bedankt auf seine Weise: Mehr als zwei Sekunden nimmt er der Konkurrenz je Kilometer ab und gewinnt in seiner Heimat haushoch mit 1:20 Minuten Vorsprung. Gekämpft wird um Platz 2 zwischen Werner Mangold im Mazda 323, Harald Wahl im Ford Escort Cosworth und Bernd Fruck im Audi 90 Quattro. Die Fruck-Brüder verschlafen den Start ein wenig und müssen sich mit Rang 4 begnügen. Zwischen Mangold und Wahl wechselt die Führung mehrfach, auf der letzten Prüfung kann sich "Fritzle" Mangold noch mal steigern und holt sich den Ehrenplatz vor Harald Wahl."

3ter bei der Gravellandrallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Der Berliner lässt mit dem erneut umlackierten Ford Escort Cosworth weder Meierholz noch Mangold auch nur den Hauch einer Chance. Eine harte Landung reißt zwar die rechte Frontschürze weg, aber Frank Richert und Matthias Prillwitz holen alle sechs Bestzeiten und gewinnen die fünfte Ausgabe der Gravelland-Rallye mit einem Riesenvorsprung von 1:20 Minuten. Für den 40-jährigen Frank Richert bedeutet dieser Erfolg den vierten Sieg im "Gravelland" in Folge! Routinier Wolfgang Meierholz fühlt sich in den Tagebauen um Senftenberg wohl und lenkt seinen Gruppe-N-Mitsubishi locker auf den zweiten Rang und zum Gruppensieg. Werner Mangold sieht bald ein, dass er hier und heute mit dem Mazda 323 keinen Stich gegen Richert bekommt; der Schwabe geht auf den sechs Start-Ziel-Prüfungen kein Risiko ein und begnügt sich mit Rang 3."

Gesamtsieg in Wittenberg
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Nach Frank Richerts frühem Ausfall fährt Werner Mangold aus Ellwangen seinen Mazda 323 GTR schnell und effektiv über die von Dauerregen lädierten Naturwege und gewinnt den Saisonauftakt im Matador-Schotter-Cup mit 14 Sekunden Vorsprung.Auf dem Podium werden "Fritzle" Mangold und sein junger Co Sebastian Glatzel von der Familie Path aus Neustadt in Holstein eingerahmt."

Schotter-Cup
Die Winterpause ist weitgehend abgeschlossen, und wir sind nun auch mit Unseren Saisonplanungen weitgehend fertig! Gemeinsam mit dem Junior Rallye Team rund um Markus Müller und Sylvia Statnik haben wir beschlossen, in diesem Jahr nun endlich doch am Matador Schotter Cup teilzunehmen. In den letzten Jahren hatten uns immer die weiten Anreisen abgeschreckt, doch in diesem Jahr sieht das von den Terminen und Anfahrtskilometern für uns etwas freundlicher aus. Außerdem bin ich der Meinung, dass Schotter Rallies einfach die Roots des Rallyesports sind, und vom Spaßfaktor her kaum zu toppen sind!
Unser Mazda hat über den Winter Einige neue Teile bekommen, zum Beispiel im Bereich Bremse vorn, Fahrwerk und Turbo, daher bin ich guter Dinge, dass uns die Technik am kommenden Wochenende bei der Auftaktrallye in Wittenberg-Lutherstadt keinen Streich spielen wird, und wir dort ein vernünftiges Ergebnis erzielen können. Allerdings ist dort in Wittenberg auch die gesammelte Schotter Elite am Start, wie z.B. Olaf Dobberkau im Mitsubishi Lancer Evo, Frank Richert im Escort Cosworth, Raphael Ramonat im Ford Sierra Cosworth oder der Scheidhammer Alois in seinem Opel Kadett E!
"Neuer" und "Alter" Beifahrer an meiner Seite wird der Thomas Lohmann sein, der beim ersten Einsatz mit dem GT-R bei der Ostalbrallye 2003 schon einmal die Pace Notes vorgelesen hatte! Die Beifahrerfrage für die restlichen Rallies ist bisher noch nicht klar, da Kai in diesem Jahr mit Martin Stockhammer im Golf GTI beim ADAC Rallye Masters an den Start gehen wird.

Saisonvorschau
Bei Werner Mangold Motorsport in Ellwangen laufen die Vorbereiten auf die Saison 2007 auf Hochtouren. So fand direkt nach dem Wintereinbruch im Rahmen des "1. Internationalen Rund um den Rothof Driften" ein kleiner Wintertest als Vorbereitung der Fahrer statt. Am GT-R werden parallel dazu diverse Kleinigkeiten verbessert - so wird die Bremsanlage auf Sättel und Scheiben der Marke AP Racing umgerüstet - damit sollten Bremsprobleme nun der Vergangenheit angehören. Unser erster Einsatz wird wohl die Ostalbrallye Mitte April sein! In diesem Sinne, bis dann :-)